Shambles – Primitive Death Trance

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Erscheinungsjahr: 16.01.2018

Blood Harvest Records / CD-MLP / Doom-Death / Thailand / 4 Songs / 25:47 Minuten

Bei Shambles handelt es sich um eine 5 Mann Kapelle, die sich in den Jahren ihrer Existenz nicht so richtig entscheiden konnte, was sie machen möchte. Angefangen hat man als Brutal Death Metal, ging dann um Black Metal über und nun zum Death-Doom. Seit 1997 sind sie am Start und haben noch 2 Urmembers dabei und stammen aus Thailand. Metalmäßig ja immer noch “Exotenland”, zumindestens für uns. Viele Kapellen kommen hier ja auch nicht an. In 2015/2016 hat man einige Members getauscht und seit dem sind sie ziemlich fleißig. Nach dem Debut “Realm of Darkness Shrine” und einer gleichnamigen Compilation aus dem Jahre 2016 folgt nun also diese EP.

Puh, ob gewollt oder nicht, Abstriche muss man beim Sound machen, definitiv. Leider, denn so richtig was rauszuhören ist hier nicht und die 4 Songs sind vom Aufbau und Klang relativ gleich gelagert. Die Songs sind auch fast alle 7 Minuten lang, wobei mir “Illusions of the Void” am besten gefällt.

Das Riffing ist leider sehr schwer bis gar nicht wahrzunehmen.Teilweise hört man nur Geschrabbel. Die Burschen versuchen, über die Schiene zu kommen:”Mischen von Brutalität und Atmosphäre” . Dazu verwenden sie eben schnellen Death Metal und doomige Parts. Der Sänger begibt sich in den ganz tiefen und unverständlichen Keller, so wie ich es mag. Autopsy als Einflüsse für die Morbidität zu benennen ist ja quasi Pflicht und Disembowlement für die Mischung aus Krach und Doom ebenfalls.

Vergleicht man aber diese Songs mit dem Material von den geilen Blood Incantation oder Sepuchral Voice, hängen sie aber hinterher. Während die ersten beiden Songs spurlos an mir vorbeiziehen, bin ich beim genauen hinhören der Songs “Illusion of the Void” und “Prinitive Death Trance” doch recht begeistert.

Leider ist durch den schlechten Sound das Riffing, gerade in den schnellen Passagen, kaum wahrzunehmen. Ein bißchen Differenziertheit wäre gut gewesen. Das man eine dreckige Prduktion verwendet, ist ja Voraussetzung für den Sound.
Wirklich schade.
Der Rauschmeißer “Primitiv…” klingt recht geil, da der Drummer relativ lang das gleiche Tempo spielt und verschiedene Riffs darüber gespielt werden. Gute Idee und ohne Gesang. Späteres kriechen und Tempowechsel kommen auch geil rüber. Zieht einen irgendwie runter und dann wird man durch das Geballer zerstört.

Ich glaube, dass das Material live einen so richtig schön runterziehen kann, denn es ist teilweise schön morbide. Auf dieser MCD kann man durchaus mit der Atmosphäre punkten, aber der Sound macht es einen echt schwierig. Für Freunde des morbiden Death / Doom aber durchaus interessant, keine Frage. Ich werde mir das Debut wohl mal reinpfeiffen müssen.

Tracks:
1. Daemon 06:55
2. Dismal Pantheons 04:30
3. Illusion of the Void 06:52
4. Primitive Death Trance 06:47

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