Skulled – Eat Thrash

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Erscheinungsjahr: 01.03.2017

Eigenproduktion / CD / Thrash Metal / Deutschland / 10 Spngs / 40:17

Bei SKulled handelt es sich um eine fünfköpfige ThrashMetal Band aus deutschen Landen, die seit 2008 zusammen rumlärmen und besonders uns Norddeutschen schon ein Begriff sinn, denn die aus Bremen stammende Combo hat hier oben schon gut Gas gegeben. Mittlerweile liefert man Album Nummer 2 ab, wieder in Eigenregie. Dabei hat man sich ein fachgerechtes Studio gebunkert. Mein Kollege Jörg Uken vom Soundlodge Studio hat den Burschen einen ordentlich amtlichen Thrashsound gezaubert und so kann ja gar nichts mehr schief gehen.

Ohne Umschweife legen die 5 Bremer Musikanten los. Der Opener “Death,Destruction” geht ab wie die Feuerwehr.1,2,3,4, und Gangshouts. So, Die Band stammt zwar aus deutschen Landen, aber relativ schnell wird einem klar, dass sie mit dm guten alten Teutonenthrash nicht um die Ecke kommen, sondern sich eher der moshigen Variante

widmen wollen. Gesagt, tun getan, um das mal im Arschkrampenjargon zu sagen.
Bei einer Amiband darf kein Slayerriff fehlen und bei einer deutschen Band müssen dann doch Kreatoreinflüsse her, Logisch und natürlich richtig, schließlich ist Kreator ja einer der geilsten Band auf unserem Planeten.

Selber bezeichnen Sie ihren Stil als eine Mischung aus aggressiven, kompromisslosen Thrash ala Pantera und Kreator mit modernen Metalgenres. Erfahrungsgemäß haben die Bands meistens recht, hehe.
Textlich bewegt man sich in unserer Gesellschaft und kritisiert diese auch, aber auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen, Wer kennt nicht das weltbekannte Model:”Kate Mosh”. Skulled widmet ihr einen zügigen Thrasher. Ehre wem Ehre gebührt, möchte man meinen.

Und ich kann euch sagen, dass ALbum ist sicherlich kein Weltkracher der wiedererstarkten Thrashszene, macht allerdings absolut Laune und das Material dürfte besonders live gut zünden. Hier wird gemosht ohne Ende, es geht aber auch zügig zur Sache. Leckere Riffs und Melodien, die hängen bleiben, auch wenn man hier und da mal identtisch klingt. Solis dürfen nicht fehlen, dass ist klar.
Die 40 Minuten haben mir aber definitiv Spaß gemacht. Den Finger, um die Repeattaste zu drücken, brauchte ich keinerlei körperlicher Gewalt unterwerfen, sondern er “dreschte” von alleine los, so wie es sich für Thrash Metal gehört. Songs wie “Death, Destruction”, “Eat Thrash”, das mit einen geilen verträumten Anfang beginnenden “Riots of the Rats” , welches sehr drückt, aber dann natürlich in die Fresse geht. Vorspieler, Drumbetonung und ab dafür. Macht Laune.Den Refrainpart kann man schon mitbölken. Laune. Cooler Song, der schön drückt. Gefällt mir. Definitiv mein Favourit.
Das oben genannte “Kate Mosh” und der Rausschmeißer “Satan in my drink” gehen auch steil ins Ohr. Das siebenminütige “shell Shock” bringt ne gute Abwechslung herein. Am Anfang ein Slayergedächtnisriff. Herrlich! Langsamer Refrainpart!

Thrash Metal, der an Bands wie Gama Bomb, Suicidal Tendencies und Munical Waste erinnert und eben Laune macht. Hier und da ein Megadeth Tribute Riff und vor allem die Vocals erinnern mich immer wieder an Dave Mustaine und dann wieder ein wenig an Suicidal Tendencies.
Auch wenn der SVW in letzter Zeit kaum was zu bieten hat. Die Musik aus Bremen schockt.

Thrash will never die. “Eat Thrash” kann ich jedem Thrasher empfehlen.

Tracks:
1. Death, Destruction 03:25
2. Eat Thrash 04:02
3. Riot of the Rats 03:16
4. Guts on Wheels 03:58
5. Shell Shock 06:59
6. Kate Mosh 02:34
7. Revengeance 04:53
8. Protect & Sever 03:47
9. R.A.W. 04:02
10. Satan in My Drink 03:21

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