Task Force Beer – Meaning of life

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Erscheinungsjahr: März 2017

Eigenregie / CD / Grind-Death / Deutschland / 15 Songs / 30 Minuten

Hm, der Bandname kommt zur rechten Zeit, denn es ist wieder Festivalzeit und der Schrei nach Bier wird immer größer. T.F.B. wurden im Jahre 2015 von Mario (Ex-Broiler), Kring ( Massacre the Wasteland) und Pinch in Trier gegründet. Da Katantonie aus Zeitgründen auf Eis gelegt wurde, schloss man sich zusammen und so werkelt man nun zu sechst herum.

Langeweile haben die Burschen nicht, denn man konnte schon Gigs mit Fuck the Facts, Fubar,Eastwood oder Entrails Massacre zocken und so beschloss man, dass auch der Rest der Welt unbedingt am musikalischen Grundverständnis der Jungs teilhaben müßte.

So geschah es, dass man sich aufmacht ins Studio, um 30 Minuten poetischer Kleinkunst in Eigenregie aufzunehmen und zu veröffentlichen. 13 mal darf man dran teilhaben, in Form von 13 Songs.

Wer die Bandnamen liest und sich ein wenig in der Szene auskennt, weiß, dass es sich hier um Grindcore handeln muss.

Der Name lässt natürlich im extremeren Bereich Rückschlüsse auf Tankard zu, aber da sind sie so etwas von weit entfernt, aber Hallo. Auch Excrementory Grindfuckers kommen hier in Betracht, aber mit den Hannoveranern hat man auch nicht wirklich etwas am Hut.

Musikalisch handelt es sich hier definitiv nicht um Spaßgrind. Die Burschen mögen das,was sie machen und dieses machen sie ja auch nicht erst seit gestern. Das hört und spürt man. Gesanglich baut man zwei Sänger ein, also wahrhaftig und so hat man eine Bandbreit per Exellence. Growls, Screams, Squeals etc. Kommt gut abwechslungsreich daher. Musikalisch fährt man die Grindschiene, groovt aber ordentlich und verteilt desöfteren auch Death Metal Schellen an den geneigten Zuhörer. Sicherlich nicht wirklich was neues, aber ein Album, welches man gut durchhören kann, ohne Rot zu werden. Langeweile geht anders.
Bei aller Liebe zum Krach ist der technische Anspruch gar nicht einmal so gering und so wundert es einen nicht, dass man von Band wie Phobia, Weekend Nachos, Suffocation oder Dying Fetus beeinflusst wurde.
Es handelt sich natürlich um eine Undergroundproduktion, die aber wirklich gut gelungen ist. Die Drums sind schön dreckig und nicht so steril, wie man es von den meisten Bands kennt und die Gitarren knurren ohne Ende, aber alles sehr gut verständlich.
Die Burschen singen auf deutsch und dieses kann man auch auch raushören, aber überwiegend, wenn sie Samples verwenden.
Also, für eine Grindparty mehr geeignet. Will hier auch keinen Song im einzelnen herausnehmen. Es handelt sich zwar nicht um Spaßgrind, aber das Album macht durchaus Spaß. auch wenn man nicht viel neues zu hören bekommt.

Trackliste
1 Intro 1:09
2 T.F.B. 2:37
3 First Kiss 1:42
4 Home 2:46
5 Darkness 1:29
6 Inner Demon Fight 1:03
7 Puutarha 1:53
8 Enemy (Intro) 0:48
9 Slow Death 4:09
10 Mothra 0:41
11 Not My Fault 3:03
12 Meaning Of Life 2:04
13 Violence For Silence 0:11
14 Last Kiss 2:25
15 Post Aus Puutarha 2:03

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