Terrible Sickness – Feasting on your perdition

https://www.terrible-sickness.de/

Erscheinungsjahr: 10.03.2017

Bret Hard Records / CD / Brutal Death Metal / Deutschland / 11 Songs / 38:51 Minuten

Seit 2010 sind die 5 Burschen schon auf der Reise, um uns ihre Art des brutalen Death Metal näher zu bringen. Im Jahre 2011 wurde das Demo “Abattoir of pleasure” auf

die Menschheit losgelassen und im Jahre 2013 das Debut namens “First Rape, still sexy “. Es lief sehr gut. Leider ist im August 2016 der Basser Hendrik verstorben.
Andere Bands ziehen sich zurück, so nicht Terrible Sickness. 2017 wurde der Basser Eike von Putrefaction rekrutiert und man konnte das Protzen Open Air zocken. Vorher

kam aber dieses schicke Album via Bret Hard Records heraus.

Und ja, schick ist nicht nur die Aufmachung, sondern vor allem die Musik. Der Opener “Incalculable” macht keine Gefangene und haut alles weg, was bei drei nicht auf

den Bäumen ist. Die Nienburger nehmen einen sofort mit auf die Reise. Brutal Death Metal ist angesagt, der weit entfernt von reinem Stumpfsinn ist.
Das Album im Ganzen braucht man im einzelnen eigentlich gar nicht genauer betrachten, denn es rutscht in einem Stück 1A durch, lediglich “Defile and Dismember” kann mich nicht überzeugen. Der Rest ist absolut ne geile Sache.
Okay, herausragende Momente sind definitiv der Refrain – und Gesangspart bei “The Nameless”. Total abgedreht und abgefahren. Schockt,
Der geilste Song ist aber definitiv “Fate”. Sowas von brutal. Geil aufgebaut mit Tempiwechsel. Fett. Das Ding wird sicherlich noch öfter bei mir laufen. Auch “Treasure piece of meat” lässt viele niedersächsische Kühe fliegen.
Dabei machen die Burschen eigentlich nichts besonders, sie gehen nur sehr aggressiv und zielstrebig vor. Die Intensität des Albums sollte man echt loben. Man merkt förmlich, dass sie einfach Bock haben, diesen Sound zu spielen.
Auf der eine Seite ballern sie los, als gäbe es keinen Bock. Brutal Death und auch der gute alte Grind geben sich die Klinke in die Hand.
Auf der anderen Seite grooven sie auf einer harten Art und Weise und dann wiederum werden old school thrashige Parts mit eingebaut. Gerade die zackigen, schnellen thrashigen Momente erinnern mich total an Defleshed. Eine Band , die ich sehr schätze.
Auch die Vocals können mich absolut überzeugen. Kampftrinker und Ostfriesenfreund Martin van Drunen lässt grüßen.
Absolut massiv der Spaß, wobei man sich bei der ganzen Geschwindigkeit auch von einer gewissen technischen Seite zeigt. Die Songs wurden schon 2015 aufgenommen und Goat sei Dank noch veröffentlicht. Man hätte was verpasst.
Terrible Sickness beweisen, dass man nicht immer über dem Teich gucken muss, um richtig geilen brutal Death zu bekommen. Eine Band für das Deathfeast nächstes Jahr.
Geiles Album.

Tracks:
1. Incalculable 03:38
2. Desolated Idolatry 01:48
3. Wifebeater 03:26
4. Fate 04:05
5. Defile and Dismember 04:59
6. Carjacking Torture Death 03:03
7. Butcher of Humans 02:23
8. The Nameless 03:24
9. Treasure Piece of Meat 04:07
10. Entrenched in Intestines 05:03
11. Terrible Sickness MMXV 02:55

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