Ursinne – Swimming with the Leviathan

https://www.facebook.com/UrsinneBand/

Erscheinungsdatum: 01.06.2017

Transcending Obscurity Records / CD / Death Metal / International / 12 Songs / 43:43 Minuten

Ursinne ist wieder mal so eine Projektband, von denen es mittlerweile sehr viele gibt, überwiegend mit alten Helden. Mir persönlich wird es ja echt langsam zu viel, aber wenn die Mucke gut ist, dann soll es eben so sein. Im Zeitalter des Filetransfers ist das ja auch möglich, obwohl ich es schon geiler finde, wenn man sich im Proberaum einsperrt und zusammen was kreiiert, Ist aber nur meine Meinung.

Die Genossen Dave Ingram ( Down Among the Dead Men, Echelon, Just Before Dawn, ex-Downlord, ex-Hail of Bullets, ex-Strangler, ex-Benediction, ex-Eyegouger, ex-Bolt Thrower) und Jonny Petersen ( Ashcloud, Gods Forsaken, Henry Kane, Human Harvest, Just Before Dawn, Pale King, Skineater, Syn:drom, Vholdghast, Wombbath, ex-Disfigured Victims, ex-Cavevomit, ex-Sorghegard, ex-Ooz ) sind viel beschäftigte Metaller, haben aber noch Zeit für URSINNE.
Nach paar Sekunden des Hörens des Openers “Devil may care” ist klar, wohin die Reise geht und betrachtet man die beiden Mitglieder, war es ja auch klar. Der gute, alte Death Metal steht mal wieder auf der Tagesordnung, wie so oft in den letzten Jahren. Aber, wer wie ich die Musikrichtung liebt, wird das Album definitv mögen.
Mich begeistert besonders der olle Ingramm, der hier so herrlich growlt und ich fühle mich an alte Benediction Zeiten erinnert. Ich fand die Stimme schon immer geil und sie passt natürlich zur Mucke. Die Produktion ist ein weiterer Aspekt, der einfach passt. Natürlich auf alt getrimmt, aber gut differenziert.
Die Instrumente wurden alle von Jonny übernommen und die Gitarren sind am sägen ohne Ende, Argh, lecker. Jonny hat ein Händchen dafür, Songwriting vernünftig zu gestalten. Die Songs sind klar strukturiert und die Songs bleiben irgendwie hängen und haben einen gewissen Wiedererkennungswert.
Das Riffing bei “The chimes of midnight” ist absolut genial und bei “Underworld” zeigt Jonny mal den SlamDeather, wie man auf der guten alten Art groovt. Lecker Part.
Klaro, erfinden die beiden den old school Death Metal nicht neu, aber die Kombination passt und das zuhören macht absolut Spaß. Besonders für mich eben die geilen Vocals von Dave.
Die Burschen zaubern aber nicht im schwedischen oder amerikanischen Gefilden, sondern bewegen sich desöfteren in britischen Gewässern. Besonders Benediction sollte man erwähnen, aber auch Bolt Thrower bekommen hier und da zu Ehren. Sicherlich sind natürlich auch schwedische Elemente ala Dismember dabei, darf nicht fehlen. Hier und da gibt es melodische Parts in schwedischer Tradition. Außerdem geht man schön schmutzig und dreckig zu Werke und klingt frisch und energievoll.
Kurz und knapp. URSINNE ist ein Projekt, welches zurecht auf diesem Erdball ist. Ich habe gelesen, dass die Sonia Nusselder ( epiroth, ex-Ecocide, ex-Shade of Hatred) dort nun Bass spielen soll. Dann kann man auch live angreifen, vielleicht nächstes Jahr auf dem Party San. Wäre geil.
Am Ende zockt man noch zwei Genrefremde Covers. Sehr geil . Songs von Queens of the stone age und Siouxsie and the Banshees gibt es zum Besten. Respekt!

Tracks:

1. Devil May Care 04:56
2. I, Serpentine 03:33
3. Bullet Bitten 05:00
4. The Chimes of Midnight 03:47
5. Crazy Horses (The Osmonds cover) 02:34
6. Talons 02:58
7. Underworld 03:30
8. Turning Japanese (The Vapors cover) 03:54
9. Hollow Hearse 02:48
10. Something Wicked This Way Comes 03:44
11. Monsters in the Parasol (Queens of the Stone Age cover) 03:39
12. Spellbound (Siouxsie and the Banshees cover) 03:20

This entry was posted in Reviews. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *