Warcall – Invaders

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Erscheinungsjahr: 13.10.2017

Eigenveröffentlichung / CD / Thrash Metal / Canada / 10 Songs / 43:38 Minuten

Vom Jahre 1197 – 2007 war diese Band noch unter den Namen Plan B unterwegs. Schon komisch, wenn man aus Kanada kommt. Mit Matt und Gordo sind auch noch zwei Mitglieder dabei. Im Jahre 2007 nannte man sich um in “Warcall”. Die Alben “Demonarchy”, “Blood,Guts and Dirty” und “III” kamen in den Jahren 2009, 2013 und 2015 zu Welt und nun macht man sich auf, das vierte Album auf die Menschheit loszulassen. Alles in Eigenregie.

Vorweg.Für eine Eigenproduktion ist der Sound wirklich klasse. Die Burschen selber sind auch nicht erst gestern im Geschäft und das hört man auch, definitiv.

Der Einfluß von Irin Maiden, Motörhead, Metallica, Dissection und Slayer sind absolut zu hören, nur kreiren sie aus diesen Zutaten eine eigene Suppe.
Man könnt die Band als Thrash Metal Combo bezeichnen, sofern man unbedingt eine Richtung angeben möchte. Ansonsten machen sie einfach nur extremen Sound, der durchaus begeistern kann.

Der Opener “Mission Commando” kommt schön schneidig aus der Ecke und wartet mit geilen Riffs und Abgehrefrain auf, macht Laune.

Der nachfolgende Song “Riding with Zombies”, zu dem die Burschen auch ein Video gedreht haben, ist aber das absolute Highlight des Albums. Welche Dynamik. Schneller Thrash Metal, der unter die Haut geht.Absolut melodisch und aggressiv, straight forward und mit einem Mitgröhlrefrainpart versehen. Knattert ohne Ende und macht Laust auf mehr.

“Bully Bastard” kommt am Anfang richtig groovig daher und nimmt dann ordentlich Fahrt auf. Gefangene werden hier nicht gemacht und der Track wird getragen von einem fettem Riff und Midtempodrums. Kommt aber nicht am Vorgängersong heran, wartet aber auch mit guten Refrainpart auf.

Die Vocals sind tief screamig, sehr aggressiv, werden aber auch variiert. Gutes Ding.

Nicht alle Songs können das Niveau von “Riding with Zombies” halten, aber das Album rutscht in einem so durch. Nach knappen 44 Minuten kann man ohne Bedenken die Repeattaste drücken, denn das zuhören macht der Spaß.

Der instrumentale Beginn von “Mass Extinction” zum Beispiel. Sehr geiles, langgezogenes und melodisches Riff. Fett. Wird später im Song als Midtempopart wiederholt. Sehr nett und eine gute Idee. Action. Natürlich wird das Riff aber auch schneller vorgetragen.Soli darf auch nicht fehlen.

Die 10 Songs machen einfach nur Laune, auch wenn gegen Ende hin das Material nicht mehr ganz so einschlägt, aber Songs wie “Riding with Zombies” und “Mass Extinction” haben mich absolut überzeugt. Aggressiver, melodischer und dynamischer Metal, der auf Thrash und Death Metal basiert, aber auch Elemente von Iron Maiden oder Motörhead inne hat ( “The man who suffers, z.B.). Anhören und kaufen

Tracks:
1. Mission Commando 04:46
2. Riding with Zombies 03:33
3. Bully Bastard 03:13
4. Mass Extinction 04:33
5. The Man Who Suffers 05:33
6. Fight Back 04:25
7. Black Panther 03:30
8. Through the Dusk 04:09
9. Para Bellum 04:07
10. Alien Forces 05:49

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