Xternity – From Endless depravity

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Erscheinungsjahr: 04.11.2016

Aural Attack Production / CD / Black – Death – Thrash Metal / Deutschland 7 10 Songs / 48:16 Minuten

Aus Gronau und aus Münster stammen diese 5 jungen Burschen, die zusammen seit 2012 musizieren und fleißig am proben sind, denn bis dato konnte man ein Demo, ein Full Length und ein Album ( 2015 ) herausbringen. Einen Deal mit Aural Attack Productions konnte man auch ergattern und so liegt mir jetzt Album Nummer 2 vor.

So ganz genau wissen die Burschen nicht, wohin die Reise geht, dieses wird gleich beim Opener “Invasion`44″ klar. Und wenn man mehrere Stile mag, kann man diese ja auch gut miteinander verbinden. Die Musik selber ist schwierig zu beschreiben. Der Hauptaugenmerk der Deutschen liegt sicherlich im melodischen Death Metal, allerdings wird dieser immer wieder mit bösen, schwarzangehauchten Parts ergänzt und erweitert. Klingt gut, ist es es auch gut, allerdings bleibt am Ende des Tagen wenig substanzielles übrig. Dabei machen die Burschen ihre Sachen wirklich gut. Während die ersten drei Songs gut sind, aber irgendwie so am mir vorbeiziehen, bieten die
nachfolgenden Songs:”Spear behind disguise” und “Das Menschenvolk” richtig geiles Material. Gute Riffs, definitiv. Vor allen dann, wenn sie die melodische Keule herausholen, klingen sie richtig fett.

“Gods of Greed” verbinden eben genau die Vorlieben der Band, auch thrashige Einflüsse sind zu vernehmen. “Gilles de Rais” ist
eher was für Freunde des gepflegten Grooves. Hier kann man ordentlich seinen Kopf schütteln und Liebhaber des Midtempo Death Metals kommen hier absolut auf ihre Kosten.
Das nachfolgende “Kingdom come`S slavery” zieht dann wieder so an mir vorbei und mit “In Callousness we rot” enden die 48 Minuten. 7 Minuten dunkles Vergnügen. Schön rasend angefangen. Melodie und Black Metal passen hier schön zusammen und klingen ein wenig nach Marduk, auch wenn die drummende Raserei ein wenig fehlt. Der einsetzende schleppende Part lädt gut zum bangen an, die Screams darauf sind lang gezogen und passen. Nicht neu, aber eben ein guter Song, der trotz seiner sieben Minuten mir nicht zu lange vorkommt.Der Rausschmeißer ist irgendwie so der Song, der am meisten hängen bleibt. Liegt wohl an dem melodischen Riff. Und die guten Tempiwechsel. Hier wird die dunkle Seite der Melancholie und die Härte des melodischen Death Metals zu einer gelungenen Einheit vermengt.

Überhaupt passt der wechselnde Scream/Grundgesang ganz gut ins Tagesgeschäft. Klingt passend und wird richtig eingesetzt.
Die Produktion des Spaßes ist gut drückend und passt ebenfalls

Die Repeattaste zu drücken fällt mir nicht schwer, aber auch beim zweiten und dritten Mal hören, komme ich zum selben Ergebnis.

Guter, eingängiger und melodischer, blackened Death Metal, der mich aber nicht ganz überzeugt, aber definitiv nicht schlecht ist, keine Frage.

Tracks:
1. Invasion’44 06:06
2. Necromantic Prophecy 03:37
3. Black Stars Paled Stripes 04:17
4. Spear Behind Disguise 05:07
5. Das Menschenvolk 03:40
6. From Endless Depravity 03:19
7. Gods of Greed 05:06
8. Gilles de Rais 05:17
9. Kingdom Come’s Slavery 05:05
10. In Callousness We Rot 06:41

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